Röntgen-Durchleuchtung

Bitte geben Sie eine mögliche Schwangerschaft frühzeitig bekannt, da in diesem Fall eine Durchleuchtung nur in sehr seltenen Fällen durchgeführt wird!

Definition

Als Röntgendurchleuchtung oder einfach Durchleuchtung bezeichnet man eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen, mit der nicht nur ein einzelnes Bild, sondern eine Bildserie ermöglicht wird. Durch die dynamische Bilddarstellung können funktionelle Vorgänge über einen kurzen Zeitraum hinweg beobachtet werden.

Prinzip

Durch eine Röntgenröhre werden über die gesamte Dauer der Durchleuchtung niedrigdosierte Röntgenstrahlen ausgesendet, die den Körper des Patienten durchdringen („durchleuchten“). Sie werden dann von einem Detektor aufgefangen und anschließend in einem digitalen Bildwandler verarbeitet. An einem Monitor kann der Arzt bewegte zweidimensionale Röntgenbilder in Echtzeit betrachten.

Anwendung

Eine Durchleuchtung ist v.a. hilfreich zur

  • Diagnostik der Zwerchfell-Beweglichkeit
  • Ausschluss von Zwerchfell Lähmungen = Phrenicusparese
  • Lokalisierung von Strukturunregelmäßigkeiten
  • Beurteilung von Artefakten – z.B. Summation